
Ein Öffner wird in der graphischen Programmiersprache KOP folgendermaßen dargestellt.

Ein Schließer wird in der graphischen Programmiersprache KOP folgendermaßen dargestellt.
Die Invertierung eines Verknüpfungsergebnisses VKE wird in der graphischen Programmiersprache KOP folgendermaßen dargestellt.

In der graphischen Programmiersprache KOP werden Ausgänge/Relaispulen folgendermaßen dargestellt. So eine Ausgangsspule/Relaisspule kann nur am rechten Ende eines Stromlaufplanes in der Programmiersprache KOP programmiert werden. Am Ende eines Stromlaufplanes können auch mehrere Ausgänge/Relaispulen geschaltet werden. Genau wie in einem Stromlaufplan führt das Bit (hier im Beispiel "A 2.5") nur dann den Signalzustand "1", wenn Strom fließ, dann hat das VKE den Signalzustand "1". Fließt kein Strom hat das Bit den Signalzustand "0", dann führt das VKE den Signalzustand "0". Negiert werden kann ein Ausgang/eine Relaisspule über das Symbol NOT.

In der graphischen Programmiersprache KOP werden Konnektoren bzw. Merker folgendermaßen dargestellt. Ein Konnektor ist ein zwischengeschaltetes Element mit Zuordnungsfunktion, über das ein Signalzustand/das aktuelle VKE (des Signalflusses) in einem Bitoperanden gespeichert wird. Eine andere Bezeichnung hierfür ist auch Merker. Dieser Konnektor/Merker speichert das aktuelle Verknüpfungsergebnis VKE der voranliegenden Operation in einem angegebenen Operanden (z.B. M0.0). Der Konnektor/Merker wird in Reihenschaltung hinter die binäre Verknüpfung wie ein Kontakt eingefügt. Das Element Konnektor/Merker darf nie direkt an die Stromschiene angeschlossen werden bzw. darf ein Konnektor nie direkt hinter einer Verzweigung angeschaltet werden. Als Abschluß eines Zweiges in Form einer Zuweisung darf das Element auch nicht verwendet werden. Negiert werden kann ein Konnektor durch vorschalten des NOT-Elementes.
Mit der Operation SAVE wird in der Programmiersprache KOP das Verknüpfungsergebnis VKE im BIE-Bit des Statuswortes gespeichert. Dabei wird das Erstabfragebit /ER nicht zurückgesetzt. Dadurch wird bei einer UND-Verknüpfung im nächsten Netzwerk der Zustand des BIE-Bits mit verknüpft.
Im allgemeinen wird eine Verwendung der Operation SAVE und eine darauf folgende Abfrage des BIE-Bits im gleichen Baustein bzw in untergelagerten Bausteinen nicht empfohlen, weil das BIE-Bit durch andere eventuell dazwischenliegende Operationen verändert werden kann. Vor dem Verlassen eines Bausteines dient der Einsatz von SAVE dazu, den ENO-Ausgang (Enable Out) auf den Wert des VKE-Bits zu setzen (ENO-Ausgang = BIE-Bit). Dies erleichtert eine Fehlerbehandlung des Bausteines.