In der Aufgabe für die Stanzmaschine ist das Hauptaugenmerk auf die Sicherheit gerichtet. Es muss sowohl sichergestellt werden, dass beide Tasten gedrückt werden damit das Werkstück gestanzt werden kann als auch eine Vorkehrung gegen ein Festkleben eines Tasters getroffen werden. Ist ein Taster dauerhaft gedrückt, darf das Werkstück nicht gestanzt werden.
Eingangsvariable | Symbol | Datentyp | Logische Zuordnung | Adresse |
Taster 1 | S1 | Bool | Taster betätigt=1 | E0.1 |
Taster 2 | S2 | Bool | Taster betätigt=1 | E0.2 |
Sensor Endlage hinten | 1S1 | Bool | Sensor betätigt=1 | E0.3 |
Sensor Endlage vorne | 1S2 | Bool | Taster betätigt S2=1 | E0.4 |
| ||||
Ausgangsvariablen | Symbol | Datentyp | Logische Zuordnung | Adresse |
Zylinder ausfahren | 1Y1 | Bool | 1Y1=1 | A0.1 |

Download des OB1 für die Stanzmaschine
Erläuterung der Beispiellösung:
Für diese Aufgabe reicht ein einziges Netzwerk, da wir nur einen Ausgang haben. Im Prinzip können wir nur zwei Zustände haben. Entweder ist Taster 1 bereits gedrückt und an Taster 2 kommt eine positive Flanke oder umgekehrt. Zusätzlich muss der Sensor für die hintere Endlage betätigt werden.
Damit sichergestellt ist, dass beide Tasten für jeden Stanzvorgang von neuem gedrückt werden, setzen wir für beide Taster eine positive Flanke voraus. Das Drücken des ersten Tasters muss gespeichert werden, beim Drücken des nächsten Tasters wird über die positive Flanke der Stanzvorgang eingeleitet. Die vordere Endlage setzt den Stempel zurück. Eine positive Flanke an der hinteren Endlage setzt den Speicher des Tasters zurück, der zuerst gedrückt wird. Eine einfache Lösung, erfüllt jedoch unsere Anforderungen.