Sprungoperationen in der Programmiersprache Funktionsplan FUP

Sprungoperationen in Step7® FUP
Sprungoperationen in Step7® FUP

In allen Codebausteinen wie FB's (Funktionsbausteine), FC's (Funktionen) oder OB's (Organisationsbausteinen) können Sprungoperationen programmiert werden. Im Funktionsplan FUP stehen folgende Sprungoperationen zur Verfügung:

  • JMP (springe im Baustein absolut)
  • JMP (springe im Baustein wenn 1, bedingte Sprungoperation)
  • JMPN (springe im Baustein wenn 0, bedingte Sprungoperation)
  • LABEL definiert das Ziel der Sprungoperation im Funktionsplan

Die Sprungmarke gibt das Ziel an zu dem absolut oder bedingt gesprungen werden soll. Die Sprungmarke ist der Operand einer Sprungoperation und besteht aus maximal vier Zeichen. Dabei ist zu beachten das das erste eichen ein Buchstabe sein muß, die anderen drei Zeichen sind als Buchstabe oder Zahl frei wählbar. Eingegeben wird die Sprungmarke über die Box JMP bzw. JMPN. Das Ziel des Sprungs wird über die Box LABEL definiert. Die Box LABEL muss im Zielnetzwerk an erster Stelle programmiert werden. Ein Sprung definiert sich also über den aus vier Zeichen bestehenden Operanden einer Sprungmarke als Ausgangspunkt und der Box LABEL als Ziel des Sprunges.

Beispiel: In Netzwerk 3 ist ein Sprung programmiert der definiert ist als JMP (springe im Baustein wenn 1, bedingte Sprungoperation). Die Bedingung für den Sprung ist gegeben wenn am Eingang E 0.7 der Signalzustand "1" anliegt. Der Operand, die Sprungmarke, ist als SPS1 definiert. In Netzwerk 21 steht als erstes das Label SPS1. Ist die Bedingung an E0.7 mit dem Siganlzustand "1" erfüllt, springt das SPS-Programm von Netzwerk 3 zu Netzwerk 21 und arbeitet weiter. Die dazwischenliegenden Netzwerke (von Netzwerk 4 bis Netzwerk 20) werden nicht abgearbeitet.

Ist die Bedingung für den Sprung aus Netzwerk 3 durch den Signalzustand von E 0.7 = "0" nicht gegeben, arbeitet das Anwenderprogramm nach Netzwerk 3 das Netzwerk 4 und die folgenden ab.