Ändert sich der Signalzustand am Starteingang "S" der Zeitfunktion SV (verlängerter Impuls) von "0" auf "1", dann beginnt die voreingestellte Zeit abzulaufen. Hierbei ist es egal ob es sich bei der Signalzustandsänderung am Starteingang "S" um einen Impuls (z.B. Auswertung einer positiven Flanke) oder um ein länger anliegendes Signal handelt. Während des Ablaufes der voreingestellten Zeit führt der Zeitoperand Tx am Ausgang "Q" den Zustand "1".
Ändert sich der Signalzustand in Form eines Impulses am Starteingang "S" der Zeitfunktion SV (verlängerter Impuls) von "0" auf "1", dann beginnt die voreingestellte Zeit abzulaufen. Tritt jedoch während des Ablaufes der Zeit ein erneuter Impuls am Starteingang "S" auf, so beginnt die voreingestellte Zeit wieder von vorne abzulaufen. Dadurch verlängert sich der Ablauf der voreingestellten Zeit und die Zeitdauer des Signalzustandes "1" am Ausgang "Q". Der Wert der Restlaufzeit kann über die Abfrage der Ausgänge "DUAL" bzw. "DEZ" ausgewertet werden.
Erfolgt während des Ablaufes der voreingestellten Zeit eine Signalzustandsänderung am Rücksetzeingang "R", wird die Zeit zurückgesetzt und der Ausgang "Q" führt den Signalzustand "0", Eine Abfrage der Ausgänge "DUAL" bzw. "DEZ" ergibt in diesem Fall ebenfalls den Wert "Null".

| Aufrufen der Zeitfunktion SV | |
| AWL Anweisungsliste | U E 0.1 |
| FUP Funktionsplan |
![]() |
| SCL | BCD_Zeitwert:= S_PEXT (T_NO:= T10, S:= E0.1, TV:= t#20s, |
| verkürztes Aufrufen der Zeitfunktion SV | |
| AWL Anweisungsliste | U E 0.1 |
| FUP Funktionsplan |
![]() |
| SCL | BCD_Zeitwert:= S_PEXT (T_NO:= T10, S:= E0.1, TV:= t#20s); |